Hauptmenü

Der Verein

Raum zum Wachsen e.V. ist der Betreiber des gemeinnützigen Begegnungs- und Bewegungszentrum "Die Plantage" und des "Hauses der Generationen" im Wolfsburger Stadteil Hattorf.

Vereinszweck: “Die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, insbesondere des Kontaktes der Generationen im Sinne der Weitergabe von Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen, sowie Sinn und Stimmigkeit im Lebensverlauf”. Konfessionell, politisch und weltanschaulich
ungebunden. Im September 2011 von 12 Gründungsmitgliedern gegründet, erlangte Raum zum Wachsen e.V. im Dezember 2011 den Status der Gemeinnützigkeit und begann im Januar 2012 die Arbeit.

Eingetragen am Amtsgericht Braunschweig mit der Registernummer: VR 200897

Mitglied werden

Einfach den Mitgliedsantrag unterschreiben und abgeben, einsenden oder scannen und per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

Raum zum Wachsen c/o Fahse Bruderstieg 15, 38444 Wolfsurg

-> hier gehts zum Mitgliedsantrag

-> hier zur Download der Satzung

-> hier zur vereinfachten Spendenbescheinung für Spendenbeträge unter 200 €

Spendenkonto: Raum zum Wachsen e.V.
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
IBAN: DE49269513110161244827 BIC:NOLADE21GFW

Das Konzept

»Es geht uns nicht darum, das Leben zu organisieren, sondern Räume zu schaffen, wo Menschen sich ganz selbstverständlich begegnen«  Hildegard Schooß, Mehrgenerationenhaus Salzgitter

Einen ersten Eindruck der Gründungsidee geben diese Kurzinformationen


"Das Haus der Generationen ist ein regionales Generationen-Begegnungszentrum im Wolfsburger Stadtteil Hattorf. Ein Ort der Kompetenzen und Fähigkeiten aller Generationen zusammenführt egal ob 1 oder 99 Jahre alt.
Unser Vorbild ist das von Hildegard Schooß entwickelte Konzept der Mehrgenerationenhäuser, erweitert und angepasst an unsere lokalen Bedürfnisse.

Hier in unserem Haus auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei, entsteht auf 250m2 ein öffentliches Wohnzimmer und ein riesiger 6000m2 großer Generationengarten. Ein Ort der Inklusion, der die Lebensqualität, Lebensfreude, Gesundheit und das Zusammenleben fördert - für Kinder, Eltern, Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte aus ganz Wolfsburg und Umgebung.

Das heißt: Jeder kann etwas im Haus der Generationen anbieten, oder es für einen Geburtstag mieten, im Generationengarten arbeiten, eine Nähgruppe anleiten, ein Seminar veranstalten, mit seinen Kindern Kicker spielen, im Garten toben, die Katze streicheln, Gemüse ernten, Kuchen essen, sich mit anderen Mammis zum Kaffeetrinken treffen, Zeitung lesen, ins Gespräch kommen, helfen, Hilfe erhalten, seine Fähigkeiten einbringen, sich nützlich machen, Wertschätzung und Freude finden... Dieses Haus ist offen und es wächst mit seinen Nutzerinnen und Nutzern.

Wir sind ein Ort der Alltagsbegegnung und der Weitergabe und Pflege von Alltagskompetenzen.
Wir bieten in Zeiten des demographischen Wandels und der räumlichen Trennung von Familien einen Ort, an dem die Begegnung mit Menschen, und die Möglichkeit das eigene Wissen und die eigenen Kompetenzen weiterzugeben, im Mittelpunkt stehen. Eine der Vorraussetzung um Glück und Sinn im Lebensverlauf zu erfahren und somit Menschen  „gesund“ zu halten.
Konfessionell, politisch und weltanschaulich ungebunden, sind wir einfach „da“ und öffnen das Haus für Menschen und ihre Ideen. Vom Yogakurs bis zum offenen Nähtreff, vom Gartenprojekt mit der Grundschule bis zum Generationenmittagessen, vom Geburtstag bis zur Beerdigung, bieten wir Raum und Möglichkeit! – Willkommen im Haus der Generationen! 

Getragen wir das Begegnungszentrum vom Verein Raum zum Wachsen e.V. und finanziert aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Nutzungsgebühren.
So schaffen wir gemeinsam ein einzigartiges Haus der Generationen, dass die Lebensqualität - nicht nur in Hattorf - maßgeblich erhöht. Einfach vorbei schauen und selber ein Bild machen: Dieses Haus ist offen!

 

Kurzversion des alten Rahmenkonzeptes von 2011

1.   Kurzzusammenfassung des Rahmenkonzepts

Im Wolfsburger Ortsteil Hattorf schaffen wir einen Ort, der die Lebensqualität, Lebensfreude, Gesundheit und das Zusammenleben fördert und niemanden „außen vorlässt“: Kinder, Eltern, Senioren, Behinderte und Nichtbehinderte. Einen Ort der Kreativität und Freude, der Begegnung und des Wissens- und Erfahrungsaustausches. Einen Ort, der Kompetenzen und Fähigkeiten aller Generationen zusammenführt und über das zusammen ErLeben neue Erfahrungen, neue Aufgaben, neuen Sinn für jedeN einzelneN BesucherIn schafft; egal ob er 1 Jahr oder 99 Jahre alt ist.

Dieser Ort ist ein Ort zum Wachsen, zum Wurzeln schlagen, zum Spuren hinterlassen, zum Weinen und zum Lachen! Ein Ort der Musik, des Tanzens, des Singens, des Helfens und Geholfen-Werdens! Aber auch des Zurückziehens, des Ausruhens, der Erholung, des Naturerlebens, des Schwitzens und der Herausforderung. Ein Ort zum Wachsen:

1.3         Das Selbstverständnis der Plantage

Wir sind für alle da

Unsere Angebote orientieren sich an allen Bevölkerungsgruppen, unabhängig von Alter, Nationalität, Geschlecht und Religion.

Generationsübergreifend leben und arbeiten

Unsere Hauskultur basiert auf dem Grundgedanken der früheren Großfamilie, in der modernen Form einer Wahlfamilie. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen finden Gelegenheiten, sich zu begegnen, den Tag aktiv miteinander zu gestalten und von einander zu lernen, auch wenn sie keine direkten verwandtschaftlichen Beziehungen haben.

Niedrigschwelligkeit

Es ist ein Ort des Austauschs, der Information, Beratung, Unterstützung, des Mitmachens und Selbermachens. Ziel ist es, der Isolation und dem Nebeneinander entgegen zu wirken und neue Nachbarschaften basierend auf Gemeinschaft und Hilfe zu ermöglichen und zu fördern.

Entwicklung von Angeboten

Wir bieten an was wirklich gebraucht wird. Die Angebote entwickeln sich aus den Bedürfnissen der Nutzer.

Mitarbeit und Partizipation

Ein Laien-mit-Laien Ansatz, bei dem Menschen aus ihrem Erfahrungsschatz Beratung und Hilfe wie auch Wissen weitergeben, ermöglicht es allen Besucher aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Eine spezielle Ausbildung ist nicht nötig, gebraucht wird Erfahrungs - und Fachwissen, gepaart mit Lernbereitschaft.

Wir legen Wert auf eine transparente und hierarchiearme Struktur, in welcher alle die Möglichkeit haben, sich zu beteiligen und zu engagieren.

Kinder, Menschen mit Behinderung und alte Menschen gehören dazu

Menschen mit Kindern und pflegende Angehörige finden bei uns und durch unser Netzwerk passende flexible, haushaltsnahe Dienstleistungen zur Entlastung, so können sie am öffentlichen Leben teilhaben und Beruf und Familie lässt sich bewältigen.

Wertschätzender Umgang

Wir legen Wert auf eine offene Atmosphäre, die es ermöglicht in gegenseitiger Akzeptanz respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen. Dabei sind Lebenserfahrung, sowie alltagspraktische und soziale Kompetenzen unverzichtbar. Alle Angebote und Handlungen des Zentrums basieren auf einem umfassenden Verständnis von Respekt, Wertschätzung und Nachhaltigkeit.

Gleichwertigkeit

Unsere Angebote werden von Freiwilligen, Mitarbeiter, Laien und Fachkräften die auf Augenhöhe zusammenarbeiten realisiert. Uns ist es besonders wichtig, dass jede Leistung, unabhängig vom Aufgabengebiet, ob bezahlt oder unbezahlt, als wichtiger Teil des Ganzen gesehen und geschätzt wird.

1.4  Die drei größten Handlungsfelder in Kurzform

1.Handlungsfeld „in Begegnung“

Wir schaffen Begegnungsraum an dem sich offen und zwanglos Menschen aller Generationen spontan und organisiert treffen können um laut und lachend miteinander- oder auch leise und freundlich umeinander herum - Zeit zu verbringen. Einen Ort an dem kleine Menschen von großen Menschen lernen und große Menschen sich von kleinen Menschen begeistern lassen.

An diesem Ort vernetzen wir jung und alt in generationsübergreifenden Angeboten, organisieren Beratungs- und Hilfsangebote, schaffen die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und etwas Sinnhaftes zu tun.

2.Handlungsfeld „in Bewegung“

Wir wollen moderne Bewegungsräume schaffen, die den veränderten Anforderungen des Sports der Zukunft Rechnung tragen und die die bestehenden Sportflächen und Strukturen im Wolfsburger Süden in Kooperation mit Sportvereinen vor Ort sinnvoll ergänzen.

3.Handlungsfeld „bei Sonne und Regen“

Die Plantage will ein Ort sein, der Menschen erdet, an dem sie am liebsten Wurzeln schlagen möchten und der ihnen die besten Bedingungen zum Wachsen bieten will. Dort soll mit Natur leben gelernt und der bestehenden Entwurzelung und Entfremdung von der Natur entgegen gearbeitet werden. Denn nur wer von klein auf die Natur als etwas Wunderbares kennen gelernt hat, weiß um ihren Wert und setzt sich für ihren Schutz und ihre nachhaltige Nutzung ein.

Die Schwierigkeiten und Chancen der modernen Landwirtschaft - aus ökonomischer und ökologischer Sicht,  Naturerleben, das Wunder mit eigenen Händen gepflanzter und geernteter Nahrung, die Sinnlichkeit selbst zubereiteten Essens, die Verantwortung sich um ein eigenes kleines Stück Erde zu kümmern, all das wollen wir auf der Plantage für Alt und Jung gemeinsam erlebbar machen.

Aktuelle Bescheinigung der Gemeinnützigkeit

 

Aktueller Vorstand

1. Vorsitzender: Tim Fahse

2. Vorsitzende: Brigitte Fahse

Vorstandsmitglied Marina Schütt

Vorstandsmitglied Stephan Dieckmann

Kassenwart: Berndt Fahse

Beratende Mitglieder

Beauftrager für Vereinsentwicklung: Stephan Dieckmann

Amtsgericht Braunschweig Vereinsregisternummer: 200897

Verantwortlich für journalistische oder redaktionelle Inhalte auf dieser Seite

Tim Fahse

Reitbahn 27

38444 Wolfsburg

Satzung des Vereines „Raum zum Wachsen“

-> hier zur Download der Satzung

Satzung des Vereines „Raum zum Wachsen“
§ 1 Nr. 1 Der Verein führt den Namen "Raum zum Wachsen".
Er ist in das Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz e.V.
§ 1 Nr. 2 Der Verein hat seinen Sitz in Wolfsburg
Der Verein wurde am 07.09.2011 errichtet.
§ 1 Nr. 3 Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.
§ 1 Nr. 4 Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§ 1 Nr. 5 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d.
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
§ 2 Zweck des Vereins
§ 2 Nr. 1 Zweck des Vereins ist
1. Die Förderung der Jugend­ und Altenhilfe, insbesondere des Kontaktes der Generationen im Sinne der Weitergabe von Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen, sowie Sinn und Stimmigkeit im Lebensverlauf
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere:
­ durch die Organisation von inklusiven, generationenübergreifenden Angeboten und Projekten sowie kulturellen Veranstaltungen und regelmäßigen Begegnungsmöglichkeiten. Auch in
Kooperation mit Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen und ähnlichen Einrichtungen
­ durch die Organisation von Kinderbetreuungsmöglichkeiten wie z.B. einer
Schulnachmittagsbetreuung
­ durch den Aufbau eines Netzwerkes zur Vermittlung von Hilfen und Beratungen
­ durch die Unterstützung der Bestrebungen ein gemeinnütziges Begegnungs­ und
Bewegungszentrum zu errichten
­ durch die Kooperation mit anderen gemeinnützigen Institutionen
­ durch Öffentlichkeitsarbeit und das Sammeln von Spenden
§ 2 Nr. 2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 2 Nr. 3 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Die Zahlung von Aufwandsentschädigungen ist möglich.
§ 2 Nr. 4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden. Falls jedoch die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit übersteigt, können ein hauptamtlicher
Geschäftsführer/Projektleiter und das notwendige Personal zur Realisation der Aufgaben des
Vereins eingestellt werden. Hierfür werden angemessene Honorare und
Aufwandsentschädigungen für Arbeiten gemäß dem Zweck des Vereins gezahlt.
 
§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft
Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.
 
§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet
a)    mit dem Tod des Mitglieds,
b)    durch freiwilligen Austritt,
c)    durch Streichung von der Mitgliederliste,
d)    durch Ausschluss aus dem Verein,
e)    bei juristischen Personen durch deren Auflösung.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem
Mitglied des Vorstands. Er ist zwei Mal im Jahr ­ zum 30.06. und 31.12. ­ zulässig. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.
 
§ 5 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und
dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
 
§ 6 Organe des Vereins a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung
 
§ 7 Der Vorstand
Der Vorstand i. S. d. § 26 BGB besteht aus a) dem 1. Vorsitzenden
b)    dem 2. Vorsitzenden
c) dem Kassenwart
d) 2 weiteren Mitgliedern

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des
Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
 
§ 8 Amtsdauer des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des
Vorstandes im Amt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der
Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

§ 9 Beschlussfassung des Vorstands
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der
1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.
 
§ 10 Die Mitgliederversammlung
In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied ­ auch ein
Ehrenmitglied ­ eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
a)    Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes;
Entlastung des Vorstandes.
b)    Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.
c)    Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
d)    Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des
Vereins.
e)    Ernennung von Ehrenmitgliedern.
 
§ 11 Die Einberufung der Mitgliederversammlung
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal, soll die ordentliche
Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer
Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der
Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.
 
§ 12 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein
Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.
Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung
anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der
Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur
Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.
Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.
 
§ 13 Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der
Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere
Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die
Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei
Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der
Tagesordnung angekündigt worden sind.
 
§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlungen
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 13 entsprechend.
 
§ 15 Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung
§ 15 Nr. 1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12
festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die
Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der
2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden
Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen
Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
§ 15 Nr. 2 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke fällt das Vermögen des Vereins
a) an den „Gesundheitssportverein Wolfsburg e.V.“ der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
 

end faq

Letzte Änderung amFreitag, 09 Februar 2018 08:43
Mehr in dieser Kategorie: « Das Konzept Impressum »
Nach oben